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Extraintestinale Manifestationen

Gelenkmanifestationen

Periphere Arthritis bei bis zu 20 % der Patienten:

  • Bei Typ 1 (meist asymmetrischer Befall von ≤ 5 Gelenken) besteht ein Zusammenhang mit der Krankheitsschwere, der Typ 2 (meist symmetrischer Befall von ≥ 5 Gelenken) ist unabhängig von der Entzündungsaktivität der Darmerkrankung.
  • Ankylosierende Spondylitis bei bis zu 10 % der Patienten; unabhängig von der Krankheitsaktivität, zwei Drittel HLA-B27-positiv.

Hautmanifestationen

Hepatobiliäre Manifestationen

  • primär sklerosierende Cholangitis (PSC) bei 2,4–7,5 %, mögliche Folge: Zirrhose und Leberversagen, Karzinom der Gallenwege bei ca. 10 % der Patienten mit PSC; das Vorliegen einer PSC erhöht das kolorektale Karzinomrisiko.

Augenbeteiligung

Literatur

  1. Harrisons Gastroenterologie und Hepatologie, 1. Aufl. Zeitz M, Schmidt H H-J, Bojarski C (Hrsg.); ABW Wissenschaftsverlag, 2011.
  2. Hoffmann JC, Preiß JC, Autschbach F et al. S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn“ Ergebnisse einer Evidenz-basierten Konsensuskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten zusammen mit dem Kompetenznetz Chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Z Gastroenterol 2008; 46: 1094–1146.
  3. Baumgart DC, Sandborn WJ. Crohn’s disease. Lancet 2012; 380: 1590–1605.
  4. Orchard TR, Wordsworth BP, Jewell DP. Peripheral arthropathies in inflammatory bowel disease: their articular distribution and natural history. Gut 1998; 42: 387–391.